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Schenkung an Kinder: Was müssen Eltern dabei beachten?

Es gibt kaum etwas Schöneres, als dem eigenen Kind etwas mit auf den Weg zu geben – nicht nur Liebe, Werte und Zeit, sondern auch ein finanzielles Polster. Viele Eltern beschäftigen sich deshalb mit dem Thema Schenkung zu Lebzeiten und fragen sich: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Freibeträge gelten? Und was muss steuerlich beachtet werden?

Schenken bedeutet nicht einfach nur, Geld oder Vermögen zu übertragen – es ist immer auch ein Ausdruck von Vertrauen, Verantwortung und Weitblick. Doch rund um die Schenkungssteuer, Freibeträge und rechtliche Aspekte wie den Schenkungsvertrag tauchen schnell viele Fragen auf.

In diesem Artikel bekommst du einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Punkte, die du als Schenker oder schenkender Elternteil kennen solltest – von den steuerlichen Konsequenzen bis hin zu cleveren Gestaltungswegen. Und du erfährst, wie du mit einem gut durchdachten Plan nicht nur das Beste für dein Kind herausholst, sondern gleichzeitig auch deine eigene finanzielle Sicherheit bewahrst.

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Die Zukunft mitgestalten – heute schon aktiv werden

Viele Eltern stellen sich irgendwann die Frage: „Soll ich meinem Kind schon zu Lebzeiten etwas schenken – oder erst später vererben?“ Die klare Antwort vieler Expert:innen im Bereich Vermögensübertragung lautet: Eine Schenkung zu Lebzeiten bietet nicht nur steuerliche Vorteile, sondern auch emotionale und praktische Gründe, die für eine frühzeitige Übergabe sprechen.

Finanzielle Sicherheit für die nächste Generation

Eine gut geplante Schenkung kann deinem Kind helfen, schon früh wichtige Träume zu verwirklichen – sei es der Führerschein, das Studium, eine Auszeit oder der Kauf einer eigenen Immobilie. Gerade in einer Zeit steigender Lebenshaltungskosten ist ein finanzielles Polster wertvoller denn je. Als Eltern hast du die Möglichkeit, durch kluge Vorsorge echten Gestaltungsspielraum zu schaffen.

Gut zu wissen:
Schenkst du deinem Kind Geld oder ein Haus schon frühzeitig, kann der Wert der Schenkung über die Jahre hinweg steuerlich begünstigt anwachsen – und das ganz legal.

Steuern sparen durch gute Planung

Ein weiterer Vorteil liegt im Erbrecht: Während beim Erbfall häufig Erbschaftssteuer anfällt, können bei einer Schenkung zu Lebzeiten gezielt Schenkungssteuerfreibeträge genutzt werden. Diese gelten pro Kind alle zehn Jahre erneut – aktuell liegt der Freibetrag für Kinder bei 400.000 Euro.

Emotionale Kontrolle statt späterer Unsicherheit

Nicht zuletzt erlaubt dir eine Schenkung zu Lebzeiten, aktiv mitzubestimmen, wie dein Vermögen genutzt wird – ein klarer Vorteil gegenüber der klassischen Erbfolge. Du kannst Verantwortung übertragen, Vertrauen aufbauen und dein Kind beim Umgang mit Geld begleiten. So wird Schenken zu einer echten Investition in die gemeinsame Zukunft.

Rechtlicher Rahmen: Was ist bei Schenkungen erlaubt?

Eine Schenkung klingt zunächst einfach: Du gibst deinem Kind Geld, ein Haus oder andere Vermögenswerte – und fertig. Doch ganz so unkompliziert ist es nicht. Gerade wenn es um hohe Werte oder Immobilien geht, solltest du die rechtlichen Rahmenbedingungen genau kennen. Denn eine Schenkung ist kein Handschlaggeschäft, sondern rechtlich gesehen eine ernste Angelegenheit.

Was gilt rechtlich als Schenkung?

Per Definition liegt eine Schenkung vor, wenn du einem anderen – in diesem Fall deinem Kind – Vermögen unentgeltlich überträgst und beide Parteien zustimmen. Juristisch geregelt ist das in § 516 BGB. Dabei ist nicht nur Geld relevant – auch ein Auto, eine Immobilie oder ein Teilbetrieb können Bestandteil einer Schenkung sein.

Beispiel:
Wenn du deinem Kind ein Haus überträgst, obwohl es dafür nichts zahlt, handelt es sich um eine klassische Schenkung zu Lebzeiten – unabhängig vom Wert.

Besonderheiten bei minderjährigen Kindern

Wenn dein Kind noch keine 18 Jahre alt ist, wird es rechtlich durch dich als Erziehungsberechtigte vertreten. Klingt praktisch – bringt aber Herausforderungen mit sich:

  • Bei größeren Schenkungen oder bei Immobilien braucht es häufig die Zustimmung eines Familiengerichts.
  • Auch bei Rücktrittsklauseln oder Nutzungsrechten kann eine rechtliche Prüfung notwendig werden.

Warum ein Schenkungsvertrag so wichtig ist

Damit du als Schenkender und dein Kind als Beschenkter rechtlich auf der sicheren Seite seid, empfiehlt sich ein schriftlicher Schenkungsvertrag. Besonders bei größeren Beträgen oder Immobilien ist sogar eine notarielle Beurkundung Pflicht. So vermeidest du Missverständnisse – und sorgst dafür, dass dein Wille auch langfristig Bestand hat.

Tipp:
Nutze den Schenkungsvertrag, um klare Regelungen zur Nutzung, Rückforderung oder Kontrolle zu treffen – das schafft Sicherheit für die ganze Familie.

Schenkungssteuer: Freibeträge clever nutzen

Wer seinem Kind Geld, ein Haus oder andere Vermögenswerte überträgt, denkt meist zuerst an den Nutzen für das Kind – und oft zu spät an das Thema Schenkungssteuer. Dabei lässt sich mit etwas Planung einiges an Steuern sparen. Umso wichtiger ist es, die Freibeträge, Steuerklassen und Fristen genau zu kennen.

Der Freibetrag: Dein wichtigstes Steuerspar-Instrument

Eltern können ihren Kindern aktuell alle zehn Jahre bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken – ein sogenannter Schenkungsfreibetrag. Dieser kann immer wieder neu genutzt werden. Wer frühzeitig plant, kann also über die Jahre große Vermögenswerte übertragen, ohne dass Schenkungsteuer fällig wird.

Beispielrechnung:
Du überträgst deinem Kind mit 10 Jahren 400.000 €, weitere 400.000 € mit 21 – beide Schenkungen sind steuerfrei, weil sie mehr als zehn Jahre auseinanderliegen.

Welche Steuerklasse gilt für Kinder?

Kinder fallen in die Steuerklasse I – und profitieren damit vom höchsten Freibetrag und den günstigsten Steuersätzen:

Wert der Schenkung Steuersatz (Klasse I)
bis 75.000 € 7 %
bis 300.000 € 11 %
bis 600.000 € 15 %

Je nach Höhe des übersteigenden Betrags kann die Belastung also spürbar sein – oder mit kluger Planung vermieden werden.

Achtung bei mehreren Schenkungen

Alle Schenkungen, die du innerhalb von zehn Jahren machst, werden zusammengezählt. Überschreitest du den Freibetrag, wird der Restwert mit dem entsprechenden Steuersatz besteuert.

Tipp:
Teile größere Vermögensübertragungen in sinnvolle Etappen – so bleibst du flexibel und nutzt alle steuerlichen Vorteile. Bei Immobilien oder hohen Beträgen lohnt sich professionelle Beratung besonders.

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Die Schenkung richtig gestalten: Was du unbedingt regeln solltest

Eine Schenkung ist ein wertvoller Akt der Fürsorge – aber sie sollte nie unüberlegt erfolgen. Gerade bei größeren Vermögenswerten wie Immobilien oder hohen Geldbeträgen ist es wichtig, über mögliche Folgen nachzudenken. Was passiert, wenn sich die Lebensumstände deines Kindes ändern? Oder du selbst plötzlich finanzielle Unterstützung brauchst? Hier kommt die kluge Gestaltung deiner Schenkung ins Spiel.

Auflagen und Bedingungen: Schützen, was dir wichtig ist

Du hast die Möglichkeit, die Schenkung mit bestimmten Bedingungen zu verknüpfen. Das können zum Beispiel sein:

  • Rückforderungsrechte für den Fall einer Trennung, Insolvenz oder bei Tod des Beschenkten.
  • Wohn- oder Nießbrauchrechte, wenn du etwa ein Haus überträgst, aber selbst weiter darin wohnen möchtest.
  • Zweckgebundene Schenkungen, z. B. zur Finanzierung eines Studiums.

Beispiel:
Du schenkst deiner Tochter eine Eigentumswohnung, vertraglich geregelt ist jedoch, dass sie im Falle eines Verkaufs vor Ablauf von 15 Jahren einen Teilwert an dich zurückführen muss.

Pflichtteil und Familienfrieden im Blick behalten

Auch Geschwister oder andere Angehörige können betroffen sein. Denn Schenkungen innerhalb von zehn Jahren vor dem Erbfall zählen beim Pflichtteil mit. Wer das ignoriert, riskiert Unfrieden in der Familie.

Schenkungsvertrag – dein rechtliches Sicherheitsnetz

Ein gut formulierter Schenkungsvertrag sorgt für klare Verhältnisse. Er dokumentiert nicht nur die Übergabe, sondern kann auch spätere Konflikte verhindern. In vielen Fällen, etwa bei Immobilien, ist er ohnehin Pflicht – und immer eine sinnvolle Entscheidung.

Alternative oder Ergänzung: Finanzielle Vorsorge statt Einmalzahlung

Nicht jede Schenkung muss ein großer Einmalbetrag sein. Gerade wenn du langfristig denkst und dein Vermögen sinnvoll aufbauen möchtest, bietet sich eine kontinuierliche Vorsorgelösung an – beispielsweise über regelmäßige Einzahlungen in einen Spar- oder Vorsorgevertrag. So sicherst du deinem Kind über viele Jahre hinweg finanzielle Vorteile, ohne auf einen Schlag hohe Werte zu übertragen.

Warum regelmäßige Vorsorge oft die klügere Wahl ist

  • Du bleibst flexibel – Sparraten lassen sich anpassen, pausieren oder aufstocken.
  • Du nutzt den Zinseszinseffekt – gerade bei langfristigen Vermögensübertragungen ein echter Vorteil.
  • Du schützt dein Kind vor einem „zu frühen“ Vermögensüberfluss – das Geld wächst mit.

Tipp:
Wenn du über zehn Jahre hinweg regelmäßig anlegst, bleibt dir nicht nur mehr Spielraum bei der Nutzung von Freibeträgen – du sorgst gleichzeitig steuerlich optimal vor.

Kombination ist erlaubt – und oft sinnvoll

Viele Eltern entscheiden sich für eine Mischform: Eine kleine Schenkung zu Lebzeiten als Startkapital und parallel ein Vorsorgekonzept, das monatlich weiterwächst. So profitierst du doppelt – und dein Kind ist später in jeder Hinsicht gut aufgestellt.

Wie Invest4Kids dir dabei hilft, klug und flexibel für dein Kind vorzusorgen

Eine einfache Schenkung zu Lebzeiten ist gut – aber sie ist nicht immer die beste Lösung. Viele Eltern wünschen sich eine langfristige, flexible Möglichkeit, um Vermögen für ihre Kinder aufzubauen, ohne sich sofort von allem zu trennen. Genau hier kommt Invest4Kids ins Spiel.

Spezialisiert auf Kinder – und auf deine Bedürfnisse als Eltern

Invest4Kids ist der Marktführer in Deutschland, wenn es um Kinderinvestments geht. Über 5.200 Familien vertrauen bereits auf das Konzept. Warum? Weil es genau auf die Lebensrealität von Eltern zugeschnitten ist – sicher, flexibel und steuerlich optimiert.

„Mir war wichtig, dass ich weiterhin Kontrolle über das Geld habe – selbst wenn meine Tochter volljährig wird. Genau das bietet Invest4Kids. Ich fühlte mich vom ersten Gespräch an super beraten.“
Sandra B., zweifache Mutter aus Hamburg

Diese Vorteile bietet dir Invest4Kids auf einen Blick:

  • Keine Kapitalertragssteuer bei Strategiewechseln – das sorgt für echte Steuerersparnis.
  • Bestimmungsrecht ab 18 – du bestimmst, wann dein Kind Zugriff erhält.
  • Keine Depot-, Transaktions- oder versteckten Gebühren – volle Kostentransparenz.
  • Konditionssicherung inklusive – dein Kapital bleibt geschützt, selbst bei Gesetzesänderungen.
  • Flexible Gestaltung – Sparraten können angepasst, pausiert oder ergänzt werden.
  • Langfristiger Steuervorteil: Wenn dein Kind das Kapital erst mit 62 übernimmt, ist nur die Hälfte der Erträge steuerpflichtig (Steuerklasse I).

„Ich habe vorher einen ETF-Sparplan genutzt, aber bei Invest4Kids habe ich endlich das Gefühl, dass jemand wirklich mitdenkt – und zwar für die nächsten 20 Jahre.“
Markus L., Vater eines Sohnes

Individuell beraten – kostenlos und unabhängig

Das Herzstück von Invest4Kids ist die persönliche Beratung. Hier wird nichts „verkauft“, sondern gemeinsam mit dir eine Strategie entwickelt, die zu deinem Leben und deiner Familie passt. Kostenlos, verständlich – und mit einem echten Fokus auf das, was zählt: die Zukunft deines Kindes.

FAQ: Häufige gestellte Fragen

Eine Schenkung kann viel Gutes bewirken – wenn sie richtig geplant ist. Doch immer wieder geraten Eltern in rechtliche oder steuerliche Stolperfallen, die sich leicht vermeiden lassen. Im Folgenden findest du typische Fragen und die passenden Antworten dazu:

  • Muss ich wirklich alles schriftlich festhalten?
    Ja! Gerade bei größeren Vermögensübertragungen wie Immobilien oder Geldbeträgen über dem Freibetrag ist ein Schenkungsvertrag unverzichtbar – zur eigenen Absicherung und zur Klarheit für alle Beteiligten.
  • Was passiert, wenn ich die Schenkung nicht beim Finanzamt melde?
    Dann drohen Nachzahlungen oder sogar Strafen. Jede Schenkung muss innerhalb von drei Monaten angezeigt werden – selbst wenn sie unter dem Freibetrag liegt.
  • Kann ich mein Vermögen verlieren, wenn ich zu viel verschenke?
    Ja, das ist möglich. Wer vorschnell alles überträgt, riskiert die eigene Absicherung im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit. Rückforderungsrechte helfen, das zu verhindern.
  • Was ist mit anderen Kindern oder Geschwistern?
    Wird ein Kind deutlich bevorzugt, kann das beim Erbfall zu Pflichtteil-Streitigkeiten führen. Eine ausgewogene Planung oder Ausgleichszahlungen sind hier oft sinnvoll.

Stell dir vor jeder Schenkung die richtigen Fragen – und hole dir im Zweifel Rat. So wird aus einer guten Idee keine spätere Belastung.

Mit Herz schenken – mit Köpfchen planen

Eine Schenkung zu Lebzeiten ist weit mehr als ein finanzieller Akt – sie ist ein bewusster Schritt in die Zukunft deines Kindes. Wer frühzeitig plant, Freibeträge clever nutzt und rechtliche Aspekte beachtet, schafft Sicherheit für beide Seiten. Gleichzeitig lässt sich mit der richtigen Strategie auch steuerlich einiges herausholen.

Ob Einmalzahlung, regelmäßige Vorsorge oder eine Kombination – du hast viele Möglichkeiten, dein Vermögen sinnvoll zu übertragen. Wichtig ist: Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

👉 Lass dich kostenlos und persönlich beraten – bei Invest4Kids findest du erfahrene Expert:innen, die deine Situation verstehen und gemeinsam mit dir eine Lösung entwickeln, die wirklich passt. Für dich. Für dein Kind. Für die ganze Familie.

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